Verloren im Niemandsland 2017-12-18T12:39:59+00:00

Project Description

Verloren im Niemandsland – Autobiografische Erzählung eines Heimkindes

Clemens Maria Heymkind
Verloren im Niemandsland
Autobiografische Erzählung eines Heimkindes

Erschütternd, schonungslos und berührend – das ist die Lektüre des Buches „Verloren im Niemandsland“. Der Autor wird in den 60er und 70er Jahren zusammen mit seiner Zwillingsschwester vom Säuglingsalter an zwischen verschiedenen Krippen und Heimen hin- und hergeschoben wie ein Stück Ware. Er landet schließlich in einem katholischen Kinderheim in einer bayerischen Kleinstadt, wo er seelisch gequält, sexuell missbraucht und körperlich schwer misshandelt wird. Es ist ein Schicksal wie es geschätzte 1,2 Millionen Betroffene in deutschen Heimen zwischen 1949 und 1975 erlitten haben, doch in der Intensität der Darstellung ist es solitär.

Die autobiografische Erzählung lässt erahnen, wie schwierig es für die Opfer ist, ihre Vergangenheit zu bewältigen. Letztlich gelingt dem Autor der Schritt heraus aus dem Grauen, hinein in ein besseres Leben. Auf eine Entschuldigung der Täter wartet er bis heute.

Rombach Biografien, 2015

978-3-7930-5127-5
227 Seiten, 14 x 22 cm, Paperback
16,- €

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